Mountainbiken – und warum es mich gepackt hat

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Seit gut 2 Jahren bin ich stolze Besitzerin eines Mountainbikes. Ein Lady Bike wie man so schön sagt. Ist aber eigentlich egal, ich hab es nur, weil ich nicht die allergrößte bin und gut drauf passe.

Davor hatte ich auch schon diverse Fahrräder – ich bin schließlich auf dem Land aufgewachsen – und bis zum 18. Lebensjahr sind die Drahtesel nunmal überlebenswichtig. Schule, Hobby, im Sommer schwimmen fahren – einfach alles macht man mit dem Rad.

Aber bis auf einen kurzen Ausflug auf dem BMX-Rad (um die Jungs zu beeindrucken!!) wars das denn auch mit dem sportlichen Fahren. Bis vor 2 Jahren mein Mann seine lang gehegte  – aber durch Studium und Beruf aufgegebene – Leidenschaft Mountainbikefahren wiederentdeckte.

Ich wußte ja nicht, auf was ich mich einließ als er mich fragte, ob ich mitfahren würde und ich “ja” sagte.

Zunächst behaftet mit Ängsten und Befürchtungen auch durch einen Einsteiger-Mountainbike-Kurs, der wirklich nicht einsteigermäßig war, tastete ich mich an die neue Sportart ran. Zudem fehlten noch Muskeln überall und die Kondition war auch – trotz regelmäßigen Laufens – nicht so optimal.

Die erste Spaß-Erfahrung kam dann letztes Jahr beim Kurs der Landessportjugend in Clausthal-Zellerfeld mit Guides, die auf die Teilnehmer eingingen, genau erklärten, einem sagten, dass Absteigen keine Schande ist und klar machten, dass die Sicherheit immer Vorrang hat. Mittlerweile sind die Guides und auch so mancher Teilnehmer gute Bekannte geworden und wir sagen beim Abschied “bis bald”.

Im Winter haben wir dann an der Kondition gefeilt und Muskeln aufgebaut. Mittlerweile sind wir regelmäßig dem MTB unterwegs und haben neue Trails, z.B. im Erzgebirge, “erfahren”.  Es ist nicht nur Sport sondern durchaus eine Lebenseinstellung (geworden), die mir sehr gefällt!

Lockere Leute, mit denen man lachen, scherzen und Spaß haben kann. Gemeinsame Erlebnisse in wunderschönen Landschaften. Und das alles mit meiner Familie. Was will ich mehr? Gut, mehr fahren. Noch besser ausgerüstet sein. An der Fahrtechnik feilen. Aber dafür gibt es ja die Kurse in Clausthal, den Urlaub in Ligurien und so weiter und so weiter.

Dies alles mußte jetzt mal raus, weil ich so froh bin, diese ganzen Erfahrungen gemacht zu haben.

Der nächste MTB-Bericht kommt bestimmt!

Talent und Begabung

In einer wissenschaftlichen Zeitschrift habe ich letztens einen Artikel über Intellizgenz und Begabung gelesen. Naja gut, überflogen. Er war dann doch etwas lang. Aber der Kern war, dass man Begabung und die Freude daran nicht erzwingen kann. Die meisten haben ein Talent, das sie früher oder später entdecken und dann für sich entscheiden, dies weiterzuverfolgen. Weitere Aussage in diesem Artikel war, dass man Talent und Begabung nicht erzwingen kann und Kinder, die z.B. zum Klarvierspielen gezwungen werden, spätestens in der Pubertät rebellieren, weil es eigentlich nicht das ist, was sie wollen, sondern von jemandem aufgedrückt wurde.

Oft ist es ja so, dass Eltern selbst das eine oder andere nicht tun konnten und es dann aber von ihren Kindern verlangen, um ihre Träume doch noch wahr werden zu lassen. Häufig wird wenig Rücksicht darauf genommen, ob die Kinder dies denn auch wollen.

Nun, warum schreibe ich darüber? Erstens, weil es mich interessiert, ob Begabung und Talent antrainiert werden können oder ob sie  einfach da sind und durch Interesse oder freiwilliges Üben weiterentwickelt werden können. Vielleicht sogar perfektioniert werden können.

Unsere Tochter hat ein Talent für Sprachen. Nun sagen viele, dieses Talent haben ja nun viele Mädchen, so wie viele Jungs gut in Mathe sind. Sie ist auch sehr sportlich und außerdem hat sich ihre Stimme mordsmäßig entwickelt.

Habe ich da als Mutter nicht die Pflicht, dies zu erkennen und – soweit mir dies möglich ist – Veränderungen herbeizuführen, so dass sie ihre Talente ausschöpfen kann?

Ich denke schon. Allerdings denke ich, dass es nicht hilfreich ist, die Kinder zu Höchstleistungen zu pushen, wie man es oft an Spielfeldrändern und bei anderen Sportveranstaltungen beobachten kann. Spätestens in der Pubertät werden sich diese Kinder wehren (so sie denn ein entsprechendes Selbstbewußtsein haben) oder eine Störung entwickeln.

Wir haben uns also entschlossen, unsere Tochter soweit zu unterstützen, dass sie die Schule wechselt und so ihre Talente besser gefördert werden können. Selbstverständlich haben wir mit ihr ausführlich darüber gesprochen und auch die negativen Seiten des Schulwechsels aufgezeigt. Dennoch wollte sie dies – deshalb haben wir den Schritt dann auch gemacht.

Wir hoffen, wir sind auf dem richtigen Weg. Wissen werden wir es erst viel später.

 

 

 

Von blond zu braun …

Frisur am 30.09.2013

Dies ist meine Ausgangslänge. Am 30.09.2013 habe ich mir die Haare abschneiden und blond färben lassen. Als erstes habe ich mir die Haare gut 4 Wochen danach wieder dunkel färben lassen. Obwohl ich es mir lange überlegt habe, die Haare kurz schneiden zu lassen, war ich nicht zufrieden und habe beschlossen, sie wieder wachsen zu lassen.

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Nun fühle ich mich schon viel wohler. Geduld ist angesagt!

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Über diesen Blog

Hallo, ich bin Simone!

Ich schreibe diesen Blog aus der Idee heraus zu dokumentieren, wie ich meine Haare von einem asymetrischen Kurzhaarschnitt bis zu Schulterblattlänge wachsen lasse. Im Oktober 2013 habe ich mir meine bis dahin auf Schulterblattlänge gewachsenen Haare kurz schneiden lassen. Was ich nicht gedacht hätte: ich vermisse meine langen Haare sehr! So habe ich kurz darauf beschlossen, meine Haare wieder wachsen zu lassen. Diesen Prozess möchte ich nun dokumentieren. Einmal, um darzustellen, wie lange es dauert, wieder schöne lange Haare zu haben und zum anderen, um mich an “bad hair days” davon abzubringen, kurzfristig einen Termin beim Friseur zu vereinbaren :-)!

Bei den Überlegungen, was ich denn sonst noch so posten könnte, sind mir noch tolle andere Themen eingefallen, über die ich gern schreiben möchte.

Da Haare ja bekanntlich sehr langsam wachsen, werde ich die “Wachstumsphasen” mit anderen Themen und Beiträgen ausfüllen.

Wie der Name meines Blogs schon sagt, habe ich eine Schwäche für schöne hohe Schuhe – aber auch coole flache – und liebe es, Sport zu treiben. Dazu gehören vornehmlich Laufen, Fitness, Mountainbiken und Schwimmen. In den letzten Jahren habe ich viele neue interessante Dinge und Aktivitäten entdeckt und werde auch darüber von Zeit zu Zeit schreiben.

Ich freue mich sehr, meine Erlebnisse und Interessen mit dem Netz und jedem, der interessiert ist, zu teilen.

Viel Spaß beim Lesen!